Luxembourg by bars…

Tipps für verrückte Nächte im Großherzogtum

übersetzt von Luisa Schulte


Auf den ersten Blick mag „Luxemburg bei Nacht“ nicht wie der Party-Hotspot schlechthin wirken, aber es kann durchaus eine Menge Spaß machen, wenn man die richtigen Adressen kennt. Wir stellen sie euch vor.

Für alldiejenigen, die noch nie einen Fuß auf dieses Stück Land gesetzt haben. Luxemburg ist eine Stadt mit 100 000 Einwohnern.

 

Der Titel dieses Artikels könnte auch: „Zwei Wege, ein Ziel“ heißen. Ihr werdet verstehen …

In diesem Artikel werde ich euch durch zwei Stadtteile führen, die ich am besten kenne: die „ville-basse“ (Unterstadt oder auch Grund genannt) und die „ville haute“ (Oberstadt – die Innenstadt).

 

Bevor ich meine Einleitung beende, noch eine letzte Anmerkung: Rauchen ist in so gut wie jeder Bar in Luxemburg erlaubt. Ich kann mich damit gut abfinden. Bezüglich Bier: es gibt drei typische lokale Biere (das sind nicht alle) namens Battin, Diekirch und Bofferding. Die jeweiligen Preise liegen zwischen 2,50€ und 3,50€, je nachdem in welcher Bar ihr seid (und ob ihr meinen Ratschlägen folgt!). Habt eine tolle Reise!

 

Die Unterstadt oder “Grund”

 

Hier findet ihr Restaurants und Bars. Bezüglich Restaurants kann ich nicht viel sagen, aber was Bars betrifft, mache ich eine ernsthafte Untersuchung.

 

Wir beginnen mit „Scott’s Pub“. Auf Preisebene ist es nicht der Wettbewerbsfähigste, aber der Pub selbst ist klassisch, das Highlight eindeutig die äußerst gemütliche Terrasse. Wenn ihr draussen auf der Terrasse sitzt findet man sich inmitten der Unterstadt wieder, direkt am Fluss (sehr romantisch). Im Winter ist die Terrasse mit Elektroheizungen beheizt.

 

Jetzt können wir den Ort wechseln, bleiben aber auf derselben Strasse. Nur 50 Meter entfernt ist der „Liquid Pub“. An Samstagen ist es sehr schwierig hier Sitzplätze zu bekommen. Die Bar ist beliebt, also ist es verraucht und laut. Nach meiner Meinung ist das ein Zeichen von Qualität. Genießt die entspannte Atmosphäre und die tolle Rockmusik. Behaltet im Kopf: Yeah, das ist eine tolle Bar um den Abend zu starten.

 

Neue Straße, neuer Flair! Wenn ihr die einzige Brücke in der Nähe überquert, findet ihr bald das “Café des Artistes”. Ich weiß nicht, wann es öffnet, aber das ist auch nicht so wichtig.  Die Atmosphäre ist total anders. Man hört Klaviermusik und Musik der 80er (Ray Charles, Diana Ross, Edith Piaf, …). Die Wände sind voll mit Plakaten von Filmen, Konzerten, Festivals und alten Werbungen. Das Durchschnittsalter sollte so bei 35 liegen, die Bar ist entspannt, romantisch und da es liegt auch etwas Ungewöhnliches in der Luft. Seid nicht überrascht, wenn jeder mit den gespielten Songs mitsingt!

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Die Oberstadt, oder die Innenstadt

 

Ein Orientierungspunkt für jeden im Zentrum ist die Busstation „Hamilius“. Von dort aus könnt ihr den Namen unseres ersten Stopps schon lesen: „Interview“: Der Mix zwischen Café und Bar ist sehr beliebt bei Jüngeren. Das Café ist gemütlich, aber auch etwas kitschig: die Wände sind mit zahlreichen Postern dekoriert und die Bar ist typisch aus Holz. Die Musik variiert zwischen klassischem Pop und Rockmusik. Die Lautstärke steigt mit dem Alkoholpegel. Die Bierpreise sind angemessen.

 

Wenn ihr den Pub verlasst, geht die Straße hoch. Dort findet ihr das „Rocas“. Ihr erkennt den Ort sofort an der Masse an Rauchern, die davor stehen. Im Inneren werdet ihr weder Anzug noch Schlips finden: die Atmosphäre ist Rock und Alternative. Oft werden hier auch Gigs organisiert. Bis drei Uhr ist das “Rocas” geöffnet, und an Samstagen laden sie meist DJs ein, die etwas Elektro/Techno spielen.

 

Im benachbarten Bezirk gibt es zwei berühmte und beliebte Bars. Das „Urban“ ist eine Bier- und Cocktailbar mit elegantem Aussehen und häufig von Weltbürgern besucht. Es gibt zwei Räume (für Raucher und einen für Nichtraucher – das ist eher ungewöhnlich) in denen Sportevents wie Football und Rugby übertragen werden.  Die andere Bar, nur ein paar Meter entfernt, ist das komplette Gegenteil: “The Tube” ist in einem Backsteingewölbe, was an Wochenenden voll mit Leuten ist. Die britische Bar bietet jungem, internationalem Publikum Platz um zu Rock- und Popmusik zu tanzen und abzugehen.

 

Auf der anderen Seite der Stadt ist das „Independent Café“. Es ist wunderbar im Stil von Berliner Bierhallen eingerichtet. Im „Indie’s“ trifft die luxemburgische Elite auf Touristen und Feiernde. Es ist der Melting Pod von Luxemburg Stadt.

 

Folgt mir zum „D: qliq”! Hier betretet ihr einen coolen Underground-Club, auf zwei Tanzflächen spielen DJs Elektro- und Rockmusik. Das „D: qliq“ ist klein aber fein. Um den Feierrythmus zu erleben kommt man am besten zu einer der regelmäßig organisierten Massenparties. Die sind oft der Coup. Das „D: qliq“ schließt um drei Uhr.

 

Letztlich : immer das gleiche Ziel!

 

Die Endrunde: nach drei Uhr habt ihr in Luxemburg nicht mehr viel Auswahl. Andererseits, es ist leichter! Vorab, ich mache einen Bogen um Clubs weil ich nicht ihre Dress Codes mag und sie teuer sind. Wie auch immer, für mich gibt es nur zwei Möglichkeiten: „O‘Bar“ oder „Soul Kitchen“.

 

„O’Bar“ liegt im Stadtzentrum. Eine kleine Bar mit einer seltsamen Atmosphäre die bis sechs Uhr geöffnet hat. Wenn ihr keine Lust auf weites Laufen habt ist es perfekt, da es direkt im Stadtzentrum ist. Musik ist von barmen via YouTube geplant und es gibt keinen bestimmten Stil. Es ist einfach ein Chaos aus bekannten Songs, von Salsa bis Rock. Wenn ihr euch nicht wirklich um Musik kümmert und einfach nur Spaß haben wollt, dann könnte das euer Ort sein. Unter der Woche ist es nur eine konventionelle Bar, aber nach drei Uhr  an den Wochenenden flippen die Leute hier aus. Ihr könnt auf Tischen, Bänken oder auf dem Bartresen tanzen. Die dunkle Seite Luxemburgs, vertraut mir, es ist ziemlich cool.

 

Meine andere Empfehlung nach drei Uhr ist die „Soul Kitchen“ (mein Lieblingsort). In dem Raum zur Straßenseite gibt es Elektromusik, aber größtenteils Rock. Ins Hinterzimmer lädt die Bar DJs ein, die Elektro, Techno, Dubstep und Trance spielen… hervorragend. „Soul Kitchen“ ist wie mein Heiligtum. 10 Minuten zu Fuß entfernt vom Bahnhof; hier beende ich eine Nacht, bevor ich nach Hause fahre. Der Eintritt ist frei und die Biere sind billig. Die Atmosphäre ist toll und man kann super dahin kommen um zu tanzen. Wie bei jedem guten Ort für mich kann man hier auf Sofas und Tischen im ersten Raum herumspringen. Zweifellos eine Empfehlung meinerseits!

Habt Spaß in Luxemburg Stadt, vielleicht treffen wir uns in einer dieser Bars!

 

Ich wünsche euch einen tollen Abend. Bonne soirée!

 

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Ein Kommentar

  1. Von Henriette Plantenberg am

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